Qualität
Wimmer verarbeitet A-Sortierung nach DIN 68123, Teil 3. Zusätzlich werden zur Optimierung der Holzqualität vereinzelt Harzgallenflicken, Ast- und Hirnholzstöpsel verwendet.
Unsere Fichtenhölzer
Herkunft:
Unsere Fichtenhölzer stammen ausschließlich aus europäischen Wiederaufforstungsgebieten. Vorwiegend verarbeiten wir skandinavisches Fichtenholz
Merkmale:
- helles Holz
- geringe Farbunterschiede
- kleine, fest verwachsene Äste
- feinjährig gewachsen

Massivholz ist ein Naturprodukt
Massivholz ist ein Naturprodukt und arbeitet so lange es lebt. Jedes Brett hat seine eigenen spezifischen Besonderheiten. Äste, kleinere Risse, Struktur- oder Farbabweichungen sind Echtheitsmerkmale und kein Grund zur Reklamation. Sollten Sie dennoch Grund zur Beanstandung haben, so können wir diese nur vor der Montage akzeptieren. Bereits montierte Waren sind von jeder Reklamation ausgeschlossen

DIN 68123 Teil 3
Profilbretter mit Schattennut - Sortierung für Fichte, Tanne, Kiefer
Anwendungsbereich
Diese Norm gilt für gehobelte Profilbretter nach DIN 68 126 Teil 1 aus Fichte, Tanne und Kiefer, die vorwiegend zum Verkleiden von Decken und Wänden verwendet werden.
Anmerkung: Profilbretter werden unter Angabe des Wuchsgebietes angeboten und geliefert, z.B. Nordische Fichte, Süddeutsche Kiefer.
Begriff
Profilbretter mit Schattennut sind gehobelte Bretter mit Nut und angehobelter Feder, die auf der Sichtseite gefaste Kanten und einen breiten Grund an der Federseite haben (Schattennut).
Feuchtegehalt
Ab Hobelwerk hobeltrocken, d.h. überwiegend 12% bis 16% (maximal 18%), bezogen auf das Darrgewicht (Bestimmung nach DIN 52 183).
Anmerkung: Von dieser Norm abweichende Holzfeuchten (z.B. für besondere Einsatzbereiche) sind zu vereinbaren.
Holz stellt sich auf einen Feuchtegehalt (Gleichgewichts-Holzfeuchte mit der umgebenden Luft in %, bezogen auf das Darrgewicht) ein:
- Bei allseitig geschlossenen Bauwerken mit Heizung (9 ± 3) %
- Ohne Heizung (12 ± 3)%
- Bei überdeckten, offenen Bauwerken (15 ± 3)%
- Bei Konstruktionen, die der Witterung allseitig ausgesetzt sind (18 ± 6)%
- Schwind-/ Quellmaß für Änderung des Holzfeuchtegehaltes bei Fichte, Tanne und Kiefer um 1% (bezogen auf das Darrgewicht) rechtwinklig zur Faserrichtung (Mittel aus den Werten tangential und radial zum Jahrring): 0,24%. (siehe auch DIN 68 100.)
Anforderungen. Sortieren nach der Sichtseite der Profilbretter
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Merkmale
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A-Sortierung
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B-Sortierung
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Äste
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unzulässig:
ausgefallene Äste über 5 mm Durchmesser
zulässig:
gesunde, festverwachsene Äste; kleine schwarze und schwarzumrandete Äste (bis 20 mm Durchmesser) mindestens einseitig zur Hälfte festverwachsen; vereinzelt kleine ausgefallene Kantenäste und kleine Beschädigungen an Kantenästen sowie kleinere Kantenausbrüche, soweit die Deckung dadurch nicht beeinträchtigt wird.
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unzulässig:
ausgefallene und stärker angeschlagene Äste über 20 mm Durchmesser.
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Risse
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unzulässig:
durchgehende Risse
zulässig:
Endrisse mit einer Länge bis zum Maß der Brettbreite und Haarrisse.
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zulässig:
größere durchgehende Risse bis 300 mm Länge in Faserrichtung.
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Kernröhre
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unzulässig:
gröbere Kernröhre (über 4 mm Breite)
zulässig:
bei 20% der Stückzahl leichte Kernröhre, von maximal halber Brettlänge.
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zulässig
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Druckholz (Buchs, Rothärte)
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zulässig:
Druckholz in geringem Umfang.
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zulässig,
soweit das Verlegen möglich ist.
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Drehwuchs
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unzulässig:
visuell erkennbarer Drehwuchs
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zulässig,
soweit das Verlegen möglich ist.
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Harzgallen
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zulässig:
vereinzelte Harzgallen mit einer Fläche bis zu 2,5 cm² (max. 3 Harzgallen auf 1,5 m Brettlänge).
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zulässig
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verkiente Stellen bei Kiefer
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zulässig:
leicht verkiente Stellen bei max. 10% der Stückzahl.
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zulässig
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Rindeneinschluß
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unzulässig:
größerer Rindeneinschluß, der länger als die halbe Brettbreite ist.
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zulässig
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Insektenfraßstellen
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unzulässig
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zulässig:
vereinzelt, bis 5% der Stückzahl
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Fäule
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unzulässig
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unzulässig
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Verfärbungen
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zulässig:
geringe Verfärbungen (bis 10% der Oberfläche) bei 10% der Stückzahl.
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zulässig:
Verfärbungen und feste farbige Streifen.
unzulässig:
Überwiegend verblaute Partien.
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Bearbeitung
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maßhaltig und gut gehobelt.
zulässig:
vereinzelte ausgedübelte Stellen und kleine Hobelfehler (z.B. leichte Aufrauhung neben Ästen).
Baumkante an der unteren Nutwange eines Profilbrettes auf einer Gesamtlänge von nicht mehr als 500 mm. Die Feder darf durch die Baumkante nicht geschwächt werden.
Neben dem üblichen Dübel ist auch der Hirnholzdübel zu verwenden, dessen Fläche eher einem Ast gleicht als der Längsholzdübel.
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maßhaltig passend gehobelt.
zulässig:
Hobelfehler, soweit das Verlegen und Stabilität nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
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Anmerkung: Um unvermeidbare Sortierungsfehler zu erfassen, gelten die Anforderungen nur für 95% einer Partie, d.h.: bei vereinbarter A-Sortierung dürfen max. 5% der Stückzahl B-Sortierung sein; bei vereinbarter B-Sortierung dürfen 5% der Stückzahl geringfügig von den Anforderungen abweichen, sie müssen jedoch voll die Funktion der B-Sortierung erfüllen. Profilholz, das die Anforderungen der B-Sortierung nicht erfüllt, wird als Ausschuß bezeichnet.
Zitierte Normen
DIN 52 183 Prüfung von Holz; Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes
DIN 68 100 Toleranzsystem für Holzbe- und verarbeitung; Begriffe, Toleranzreihen, Schwind- und Quellmaße
DIN 68 126 Teil 1 Profilbretter mit Schattennut; Maße
Weitere Normen
DIN 1052 Teil 1 Holzbauwerke; Berechnung und Ausführung
DIN 18 355 VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen, Teil C: Allgemeine Technische Vorschriften für Bauleistungen, Tischlerarbeiten
DIN 52 181 Bestimmung der Wuchseigenschaften von Nadelschnittholz
DIN 68 256 Gütemerkmale von Schnittholz; Begriffe
DIN 68 360 Teil 1 Holz für Tischlerarbeiten; Gütebedingung bei Innenanwendungen
DIN 68 360 Teil 2 Holz für Tischlerarbeiten; Gütebedingungen bei Außenanwendung
DIN 68365 Bauholz für Zimmerarbeiten; Gütebedingungen
Frühere Ausgaben
DIN 68 126 Teil 3: 04.79
Änderungen
Gegenüber der im Januar 1986 zurückgezogenen Ausgabe April 1979 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Begriff aufgenommen.
b) Sortierung von Kiefer aufgenommen.
c) Auf Gleichgewichts-Holzfeuchten für die verschiedenen Anwendungsbereiche sowie auf das Schwind-/Quellmaß bei Änderungen der Holzfeuchte hingewiesen.
d) Einige Sortierungsanforderungen geändert, bzw. präzisiert.
Erläuterungen
Diese Norm wurde vom NHM-Arbeitsausschuß 1.10 „Profilholz“ erarbeitet.
Internationale Patentklassifikation
B 27 M 3/00
B 27 N 7/00
E 04 F 13/10